Rückblick zum Ende der Hinserie

29.11.2011 15:16

An schönen Spätsommertagen tummeln sich bis zu 30 Kinder auf einem Viertel des Dornberger Sportplatzes. 30 Kinder auf einem Viertel? Ist das etwa eine Mannschaft? Nicht ganz... Die Kindern gehören zwei Mannschaften an und alle Kinder spielen in der E-Jugend. Aus Mangel an Kindern des Jahrgangs 2001 wurden die von der ehemaligen E-Jugend verbliebenen vier Kinder in den Jahrgang 2002 integriert, der aus der F-Jugend hochgekommen ist. Ursprünglich haben wir nur mit 23 Spielern geplant und waren umso erfreuter, dass wir Woche um Woche ein neues Gesicht auf dem Sportplatz begrüßen durften.

Anfangs kamen 23 Kinder zum Training. Im Training werden die Kinder in drei Gruppen unterteilt, die je nach Schwerpunkt entweder reihum unter einem der drei Trainer die Übungen machen oder ihren Trainer durch mehrere Übungen begleiten. Jeder Monat verfolgt seinen Trainingsschwerpunkt und am Ende des Trainings gibt es immer eine Spielform.

Soweit zum Training. In den Spielen wussten wir anfangs nicht, wo wir überhaupt stehen. Mit einem zahlenmäßig schwachen aber qualitativ hochwertigen 2001er Jahrgang, der durch den 2002er ergänzt wurde, dachten wir eigentlich mit der E1 schwach abzuschneiden und mit der E2, wo dann hoffentlich jüngerer Jahrgang gegen jüngeren Jahrgang gespielt wird, im Mittelfeld zu landen. Es passierte im Grunde das Gegenteil.

Während die E1 bis auf drei Spiele nicht verlor, musste die E2 einige Schlappen hinnehmen. Oft spielten leider auch beide Mannschaften gegen den älteren Jahrgang und entsprechend sahen die Ergebnisse aus. Erst zum Ende hin, wo es dann auch größtenteils wieder gegen gleichaltrige Mannschaften ging, lief es wieder besser. Aus den letzten vier Spielen hätte die E2 12 Punkte anstatt keinem holen können. In der Rückrunde werden die Gruppen neu gemischt und hoffentlich werden wir dann auch mit der E2 mehr Punkte holen können.

Wenn wir weiterhin mit Spaß konstruktiv trainieren, sind wir fest davon überzeugt, uns bis zur Rückserie noch weiter steigern zu können. Leider ist die Trainingsbeteiligung nicht immer so groß, wie wir uns das gerne wünschen. Gerade zum Winter hin, vermisst man doch das ein oder andere Kind, was sich größtenteils auch in den Leistungen im Spiel zeigt. Während trainingsfleißige Kinder immer besser werden, stagnieren andere, weil sie die Trainingsinhalte nicht mitbekommen. Zum Einen ist dies schwer für die Trainer, weil man an unterschiedlichen Punkten anknüpfen muss und nicht gut auf vorherige Trainingsinhalte aufbauen kann und zum Anderen und das ist viel wichtiger, ist es doof für die Mannschaft. Die letzten drei Spiele wurden in Unterzahl oder ohne Auswechselspieler gespielt. Da ist klar, dass man irgendwann einfach nicht mehr mit dem Gegner mithalten kann, der die ganze Zeit durchwechseln kann. Hoffentlich sieht die Trainingsbeteiligung auch bei etwas schlechterem Wetter in der Rückserie wieder besser aus.

Besonders schön fanden wir Trainer, dass viele Trainingsinhalte sich in den Spielen bemerkbar machen. Eine angewandte Rückziehfinte im Spiel oder ein immer besser werdendes Kurzpassspiel aus den Spielformen, lassen ein Trainerherz höher schlagen. Wir sind zuversichtlich für die Rückserie und bedanken uns sehr bei allen Eltern, die dieses Halbjahr so toll mitgezogen und geholfen haben.