F1-Junioren belegen Platz 2 beim 1. Commerzbank-Cup

13.01.2013 17:22

Beim Hallenturnier - dem 1. Commerzbank-Cup - des TuS Eintracht am 5. Januar unterlagen die F1-Junioren des TuS Dornberg erst im Finale dem SC Verl. Ein großartiger Erfolg! Lesen Sie im Folgenden den "leidenschaftlichen" Bericht des (zu Recht) stolzen Trainers Peter Olschewski:

Furios aufspielende Dornberger Sieben erst im Finale gestoppt

TuS Eintracht hatte am ersten Wochenende des Jahres zum ersten Mal in einem Turnier den Commerzbank-Pokal ausspielen lassen. „Premium“-Turnier deshalb, weil neben dem TuS Dornberg u. a. die in der Hinrunde der Meisterschaft verlustpunktfreien Tabellenführer (Eintracht I, Halle, Jöllenbeck) der drei Staffeln, deren Tabellenzweite  (SCB, Sennestadt) und der SC Verl eingeladen worden waren.

Im Folgenden wird der Turnier-Verlauf kurz skizziert. Als Lehre aus dem ersten Turnier-Spiel in Halle am 27.12.12 wollte die Mannschaft von der ersten Sekunde an um jeden Ball kämpfen und mit viel Druck gegen den Ball kompromisslos nach vorne spielen. Soweit zur Theorie.

TuS Eintracht I – TuS Dornberg:

Nach 42 Sekunden ging – Eintracht I  aus heiterem Himmel durch einen Flachschuss ins untere rechte Eck in Führung. Unsere Mannschaft ließ sich jedoch nicht beirren, spielte weiter konsequent in offensiver Ausrichtung, sodass in der 2., 3., 4. und 8. Minute eine 1 : 4 Führung herausgearbeitet und -gespielt werden konnte, die durch unser Eigentor in der 9. Minute zum 2 : 4–Endstand nicht mehr in Gefahr geriet.

TuS Dornberg – SC Halle:

Diesmal war das schnelle Glück auf unserer Seite, nach 10 Sekunden gingen wir in Führung. Obwohl noch der eine oder andere Pfostentreffer dabei war, fiel die Entscheidung durch 3 weitere Tore für uns erst relativ spät in der 9., 11. und 12. Minute.

TuS Dornberg - SCB  04/26:

In dieser Partie ging es bereits um den Einzug in das Halbfinale. Nach dem 1:0 in der 4. Minute dauert es wieder bis zur 9. Minute, ehe die Vorentscheidung zu unseren Gunsten fiel. Durch eine Kette von Leichtfertigkeiten in unserer Abwehr wurde es durch den Anschlusstreffer des SCB in der 11. Minute noch einmal kurzzeitig spannend.

TuS Dornberg – SF Sennestadt (Halbfinale):

Nachdem wir durch eine knallhart herein getretene Ecke von der rechten Seite in der 2. Minute in Führung gegangen waren, begünstigte ein Stellungsfehler auf der linken Abwehr-Seite den zwischenzeitlichen Ausgleich in der 7. Minute. Einmal kurz geschüttelt und weiter gerackert, noch in derselben Minute die wiederholte Führung erzielt und als der Gegner alles auf eine Karte setzte, in der 12. Minute den 3 : 1– Endstand markiert.

TuS Dornberg – SC Verl (Finale):

Die Verler Mannschaft zeigte sich – wie auch der TuS Dornberg – ggü. dem direkten Vergleich vom Februar 2012 deutlich verbessert. 2 kleine aber pfeilschnelle Außenstürmer erforderten jederzeit von unserer Abwehr höchste Konzentration und Laufvermögen. Der groß gewachsene zentrale Abwehr-Chef dirigierte seine Nebenspieler umsichtig und griff immer dann selbst ein, wenn „höchste Not am Mann“ war. Beide Mannschaften hielten diszipliniert ihre Positionen und verschoben sie. Von außen betrachtet sah das Spiel eher wie eine Handball-Partie in der Schluss-Phase aus: Offene Manndeckung mit Pärchenbildung.

Wieso haben unsere „glorreichen“ Dornberger Sieben eigentlich das Finale verloren? Weil Verl nach 15 Sekunden mit einem unhaltbaren Schuss aus 15 m in den rechten Winkel traf, wir – trotz aller Bemühungen – keine hochkarätigen Chancen mehr heraus kämpfen –arbeiten und –spielen konnten und Verl keinen großen Fehler mehr machte.

FAZIT: Das war eine Spitzen-Leistung unserer Fußball-Jungs. Sie zeigten von der 1. bis zur letzten Sekunde des Turniers großen Kampfes-Willen, hohes Lauf-Vermögen, waren konzentriert und hell-wach. Aus einer sehr gut eingehaltenen Spiel-Ordnung zogen sie überwiegend ein schön anzuschauendes Kombinationsspiel auf, spielten begeisterten und begeisternden Angriffs-Fußball und – was mir als Trainer besonders imponierte: Jeder half jedem (Mannschafts-Kollegen).

Neben der tollen Unterstützung (u. a. schiedsrichtern) während der 5 Stunden Turnier-Dauer durch die Eltern haben die Jungs eine prima Gemeinschafts-Erfahrung gemacht. Wir alle können auf das Erreichte mächtig stolz sein und uns mit Anton darüber freuen, dass er von der Turnier-Leitung zum Spieler des Turniers gekürt worden ist.