E 1: Fussball-Mini-EM am 18./19.06.16 | Dornberg liegt in der Schweiz oder wie oder was

03.07.2016 14:53

Am 10.06.2016 ist der Dornberger Trainer zur Auslosung der Spielpaarungen ins Vereinsheim des Gastgebers VfR Wellensiek gegangen. Unter der Aufsicht des Mitveranstalters „Neue Westfälische“ (NW) wurden den „besten 24 E-Juniorenteams aus Ostwestfalen“ die einzelnen Länder zugelost. Dornberg (Schweiz) wurde in die Gruppe A zusammen mit Vilsendorf (Frankreich), Löhne-Obernbeck (Rumänien) und Senne I (Albanien) gelost. Der Fairness-Gedanke wurde durch die Stellung von Schiedsrichtern des Fussball-Kreises Bielefeld unterstützt. Hilfreich war dabei auch, dass bei der Mini-EM Spieler und Trainer nur in der Sprache des zugelosten Landes miteinander reden und fluchen durften. In unserem Fall war das Schwyzerdütsch – was unter Zuhilfenahme von Händen und Füßen recht gut geklappt hat (ACHTUNG: Scherz).

Gruppenspiele:

SENNE  I – DORNBERG (1 – 1): Senne stand meistens hinten drin, hatte Beton angerührt; Dornberg war deutlich überlegen, gelang es aber weder über die Außenstationen noch über „lange“ Bälle das Chancenverhältnis von 2 : 7 in entsprechend „echte“ Tore umzuwandeln.

LÖHNE-OBERNBECK – DORNBERG (1 – 0): Während des Spiels: „(Dornberger) Jungs, schon mal was von Fussball spielen gehört ?“ Die non-verbale Antwort (wenn Körper sprechen könnten … ) war: „Nö !“  –  Nach Spielende: Donnerwetter des Trainers in Frageform („Wollt ihr Pommes essen und nach Hause fahr’n oder morgen noch mal wieder kommen ?“).

Dornberg – Vilsendorf (2 – 0): Zusätzlich noch 2x Pfosten und 1x Latte (Linksaußen), prima Angriffsfussball, Kombinationen, Finten, Doppelpässe, was teilweise auch unten den folgenden Links zu sehen ist:

https://www.fupa.net/tv/-29815/ligatorshow/tor-10-tus-dornberg-mini-em-der-nw-1

https://www.fupa.net/tv/-29815/ligatorshow/tor-20-tus-dornberg-mini-em-der-nw-8

Achtelfinale:

THEESEN – DORNBERG (2 – 0): Als bester Gruppendritter ging es gegen den Spitzenreiter der Gruppe B – ohne 2 unserer ersten 7 und zunächst ohne einen siebten Spieler, der erst noch eingeflogen werden musste. Faire Geste der Rot-Weißen, dass sie ebenfalls nur mit 6 Spielern begonnen haben. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf den Dornberger Kasten zu, dessen glänzend aufgelegter Keeper gleich ein halbes Dutzend 100 prozentiger Chancen entschärfen konnte. Lediglich ein Pfosten-Kracher unseres Links-Außen ließ kurzzeitig noch mal Hoffnung aufkeimen.

FAZIT: Gegen den späteren Mini-Europameister VfL Theesen im Achtelfinale auszuscheiden, ist aller Ehren wert – gelungene Veranstaltung, super Organisation.

Peter Olschewski