D1 mit drittem Platz beim Turnier des VfR Wellensiek

08.02.2016 15:53

Am Sa. 6.2. startete die Dornberger U13 fast schon traditionell beim Hallenturnier des VfR Wellensiek und belegte am Ende einen nicht ganz zufriedenstellenden dritten Platz.

Während wir im Auftaktspiel des Turniers gegen Wellensiek I mit einem 6:0-Erfolg einen hervorragenden Auftakt erwischten, taten wir uns im nächsten Spiel gegen den SV Gadderbaum schon etwas schwerer, was zum Teil aber auch an der ruppigen Gangart des Gegners lag. Dennoch gelang uns ein verdienter 2:1-Erfolg, zumal wir über weite Strecken das Geschehen bestimmten und mehrfach nur den Pfosten trafen.

Das dritte Spiel gegen des SC Halle war dann so etwas wie der Wendepunkt im Turnier. Halle war uns in allen Belangen überlegen und demonstrierte eindrucksvoll, wie man guten Hallenfußball spielt: frühes, aggressives verteidigen, hohes Tempo in allen Aktionen, viel Laufbereitschaft und ein technisch sauberes und direktes Passspiel. All diese Tugenden lagen uns in den 15 Minuten völlig fern, so dass die folgerichtige 0:2-Niederlage die logische Konsequenz war. Wir agierten statisch, zu langsam und mit viel zu vielen Einzelaktionen. Eine Antwort auf das gute Haller Spiel hatten wir nicht.

Auch wenn es im Spiel gegen den TuS Eintracht Bielefeld mit einem 2:0 Sieg wieder erfolgreicher lief, blieb die Art und Weise unseres Spiels nicht zufriedenstellend. Und dennoch lag im letzten Spiel gegen Wellensiek II der Turniersieg für uns in der Luft, da Halle sein Spiel gegen Wellensiek II verloren hatte und wir mit unserem Torverhältnis gut dastanden. Voraussetzung wäre aber ein Sieg gegen Wellensiek II gewesen – was uns aber letztendlich nicht gelingen sollte. Mit 1:2 mussten wir den Wellensiekern den Vortritt lassen, was angesichts des Spielverlaufs auch verdient so war. Zwar hatten wir mit einem Pfostentreffer etwas Pech aber unter dem Strich reichte unser etwas schwerfälliges und behäbiges Auftreten zu Recht nicht zu einem der beiden vorderen Plätze. Heute waren wir im Kopf und in den Beinen viel zu langsam und unser gewohntes schnelles und direktes Spiel nach vorne fand kaum statt. Für die Mannschaft spricht aber, dass sie die Defizite selbst erkannt hat und wir immer wieder lernen müssen, dass nur 80% nicht ausreichen.