26/11/11 TuS Dornberg : SC Halle

27.11.2011 19:01

Ich glaube ich habe als Trainer selten ein Spiel gesehen, indem auf unserer Seite im Zusammenspiel weniger geklappt hat und doch jeder über seiner normalen Leistung gespielt hat.

Das Team wie es auf dem Platz stand, spielte in dieser Konstellation zum Abschluss der Hinrunde das erste Mal zusammen. Dies zeigte sich dann auch schnell im Defensivverhalten. Eine Lücke in der Abwehr und der SC Halle konnte das 1:0 im 1gg1 gegen unseren Torwart Jacob erzielen. Leider verletzte sich Jacob auch bei dieser Aktion und er musste raus. Vorrübergehend ging Erencan ins Tor, doch auch er konnte das 0:2 nach einem schönen Pass hinter unsere Abwehrreihe nicht verhindern. 0:2 nach 10 Minuten. Kein gelungener Spielzug auf Dornberger Seite, wenig Laufbereitschaft und mangelnde Abstimmung. Doch anstelle des verdienten 0:3 fiel das 1:2. Dornberg wachte auf. Plötzlich ging vielmehr. Ein bis dahin vollkommen neben sich stehender Ibi zeigte seine beste Saisonleistung. Ein bis dahin glückloser Johann fing die Angriffe der Gäste schon an der Mittellinie ab. Mit der Umstellung bei der Ibi auf die zentrale Mittelfeldposition wechselte, klappte plötzlich wieder alles. Naja zumindest fast. Der erste Traumpass von Ibi, ein hoher Ball von der eigenen linken Seite perfekt in den Fuß auf der rechten Haller Seite, versprang Leon leider. Beim zweiten Mal funktionierte es besser. Ein flacher Pass in die Schnittstelle der Abwehr und Leon erzielte den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit knüpften wir dann an die letzten 5 Minuten an. Vergessen waren die 20 Minuten vollkommene Überlegenheit der Gäste. 3:2, 4:2. 5:2, 6:2... Wer die Tore schoss, habe ich gar nicht mehr im Kopf. Doch jedes Tor entsprang einer großen individuellen Eigenleistung. Ibi, der den Ball mit einem leichten Heber des rechten Fußes über sich und Gegenspielerin den Ball unhaltbar mit dem linken Spann in die Ecke drosch. Leon, der sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und den Ball flach in die Ecke schob. Als die Gäste nach 10 Minuten wieder aufwachten konnten sie noch einmal verkürzen. Kurz vor Ende konnte der alte Abstand wieder hergestellt werden. 7- 3, ein verrücktes Spiel.

Ein besonderer Dank an dieser Stelle auch an die Gäste, für ihr sehr faires Verhalten, einen Spieler rauszunehmen, als sich Jacob verletzt hat.